Mindach & Co. Immobilien-Service 
Heiko Mindach

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Heiko Mindach
| ...und abends dann... |
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Krawall in Friedrichshain

Nicht der einzige seiner Art....
Nicht der einzige seiner Art....

Soll mal einer sagen, das ultralinke Friedrichshain hätte sich verändert, wäre ruhiger und gelassener geworden. Mitnichten!

 

Gleich hinter dem Ringcenter beginnt die Pettenkofer Strasse. Geht man diese hoch, so kommt rechterhand, kurz vor dem ersten Atemkollaps eine Baustelle. Hier wird gebaut, Eigentumswohnungen versteht sich. Setzt man seinen Weg fort, ahnt man, wiederum rechts gelegen, Schlimmes. Eine Baulücke, gerade noch so idyllisch bewachsen. Aber sie schreit schon nach Bebauung. Kurz dahinter, man glaubt es kaum, werden in einem weiteren Grundstück die ersten Stützpfeiler reingerammt. Die Fenster in unseren Büroräumen wackeln zumeist im Takt der Baustelle. Auf gut der Hälfte der Pettenkofer Strasse sieht man, diesmal linkerhand, eine weiträumige Baugrube. Das Fundament gegossen, der Kran hat ein großen Bruder dazu bekommen. Schaut man ein wenig in die Dolziger Strasse hinein, erkennt man, dass hinten links zwei Bauprojekte auch fleissig am werkeln sind, während die Ecke vorne mittlerweile nicht mehr Ecke heisst, sondern Bogen. Das macht sich auch gut im Verkaufsexposé.

 

Gegen die vielen Baustellen ist natürlich nichts zu sagen. Auch nicht dagegen, dass eine Baustelle peinlichst sauber arbeitet, während an der anderen einem schon mal im Vorbeigehen die rausgeförderte Erde um die Ohren fliegen kann. Wir fragen uns nur: 4 Baustellen? Parallel ?!? In einem kleinen Wohnabschnitt?!?

 

Berlin ist eine Grossstadt und gebaut wird hier eigentlich immer. Aber das Thema Abstimmung scheint wohl noch nicht so auf der Berliner Agenda zu stehen. In einem Stadtteil, auf so engem Raum….da ist es nicht verwunderlich, wenn die Baustellen-Nachbarn langsam aber sicher rebellieren, es zu längeren Staus auf den engen Wohnstrassen kommt und beim Bäcker die Bocki mit Brot das zentrale Angebot ausmacht. Sitzt da nicht irgendwo irgendwer in der Senatsverwaltung, der mal sagt "Freunde, das is´n bisschen zuviel des Guten. Einer muss später anfangen zu bauen"?! Letztlich soll alles wirtschaftlich sein. Und das ist auch berechtigt. Aber es muss auch bewohnbar bleiben. Irgendwie zumindest.

 

Eine Grossbaustelle in Berlin reicht erst einmal, wenn Sie wissen, was wir meinen….

 

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